kopf

oben
Fotos vom Sommertreffen 2010 sind online Impressum Home

menue links
Menü
 Chronik  Vereinsziele  Mitglieder  Maschinen  Forum  Gästebuch
Infos
 Termine  MFM Sommertreffen  Berichte  Galerie
Kontakt
 Email  Links  Banner


Motorradfreunde Meerbusch Herbsttreffen 2001 / www.mfm1973.de

MFM Herbsttreffen 2001


Als ich am Freitag um 11:30 Uhr auf den Platz kam, waren schon die ersten Gäste und das Material da, und nur wenige Clubmitglieder vorhanden. Die mussten noch diverse Touren machen um z.B. die Getränke und Lebensmittel zu holen. Leider waren auch einige Clubmitglieder verhindert und deshalb fehlte Manpower. Somit stand das Meldezelt halt erst um 17:00 Uhr. Na und!
Aber dann wurde es richtig gemütlich. Jeder kannte jeden und die neuen Gäste wurden wie alte Bekannte aufgenommen.
Unser Jörg hatte es wieder richtig gut mit uns gemeint und diverse Salate, Nackensteaks, Würstchen, Frikadellen aufgetischt. Für den Durst und die Stimmung gab es Pils, Alt, Gasmaß, div. Schnäpse, Feiglinge, andere Liköre, Anti-Alkoholisches und auch wieder den selbstgemachten Eierlikör. Der Glühwein blieb mangels Nachfrage in der Flasche.
Das Kaminfeuer und die Musik in der Hütte luden zum Schwofen und Rocken während das gigantische Lagerfeuer (die Bänke um das Lagerfeuer mussten zeitweise mit Wasser gekühlt werden) die richtige Atmosphäre für den Benzinplausch unter freiern Himmel schaffte. Gegen 3:00 Uhr war die Platzwache nur noch alleine wach und passte auf die niederbrennenden Feuer auf.
Am Samstagmorgen prasselte der Regen auf die Zelte und wir freuten uns auf ein Frühstück in der Hütte. Unser Frühstücksbuffet bot Brötchen, div. Aufschnitte, Käse, gekochte Eier, Marmelade, Nutella und erstmals auch Rührei. Als Getränke wurden Kaffee, Tee und Kakao angeboten.


Nach dem Frühstück wurde gegen 11:00 Uhr zur Ausfahrt aufgerufen. Dem Aufruf folgten nur 2 Gäste. Alle anderen ließen sich von dem Regen, der zum Zeitpunkt der Abfahrt noch anhielt, abschrecken. So fuhren gegen 11:45 Uhr 3 Großenduros (2 GS + 1 Honda) zur Ausfahrt vom Platz. Nach ca. 20 km Fahrt wurde es trocken und die Sonne guckte hinter den Wolken hervor. Auf dem Weg machten wir den ersten Halt auf einer Fischfarm und kauften 35 Forellen für das abendliche Grillen. Beim zweiten Halt ging es um ein Süppchen und einen Pott voll Kaffee. Die Kellnerin hatte sich nicht mehr eingekriegt, als wir darum baten, einen Tisch auf der Terrasse fertig zu machen. Später hätte sie uns bald unsere Bestellung kostenfrei überlassen. Aber natürlich ist das Wichtigste an einer Ausfahrt die Strecke. Da ich der Tourguide war, mag es vielleicht ein wenig stinken, wenn ich die Tour lobe. Gerne verweise ich auf meine beiden Begleiter, die sich sehr positiv über die Streckenführung geäußert haben. Wir fuhren überwiegend auf Straßen der 3. und 4. Kategorie mit geringem Verkehrsaufkommen, viel Landschaft, kaum Ampeln oder Kreuzungen und einem Streckenverlauf der teilweise, laut Aussage meiner Begleiter, an die Alpen erinnerte. Kurz gesagt war es Fun pur.
Als wir gegen 16:15 Uhr nach 4 ½ Stunden und 180 km durch die Nordeifel wieder auf dem Platz ankamen, konnten wir kaum glauben, wie viele Gäste mittlerweile noch eingetroffen waren. Auf einem verregneten Herbsttreffen den Zeltplatz so gut gefüllt zu sehen, ist schön und sagt sicher auch etwas über unsere Organisation aus. Bemerkenswert finde ich immer die 3 Gäste mit ihren Russen-Gespannen, die uns bei jedem Treffen besuchen. Von der mittäglichen Erbsensuppe war nur noch ein Rest über, und die Brühwürste ausverkauft. Auch der Kuchen hatte schon stark abgenommen.
Während die einen noch die letzten Kuchenstücke niedermachten, brutschelten schon die ersten Forellen in der Pfanne und ich versuchte den Grill anzuschmeißen. Dann wurde es zeitweise ein Gerangel um die gebratenen Fische und natürlich auch um die anderen Leckereien. Als endlich die Glut am Grill richtig war, durften sich auch hier die Tierchen bräunen. Es war ein echter Genuss. Der Rest des Tages verlief wie am Freitagabend und um 4:30 Uhr verabschiedeten sich die letzten Biker am Lagerfeuer.
Sonntagmorgen prasselte wieder der Regen auf die Planen. Hatten wir das nicht schon? Da ein Hahn von den Wasserfässern nicht richtig verschlossen war, wodurch der Wasservorrat stark dezimiert wurde, reichte unser Wasser gerade noch für Notwäsche und Kaffee. Dennoch Frühstück wie gehabt und dann abbauen und aufräumen. Unsere Gäste verabschiedeten sich nach und nach von uns. Die Gespanne verwandelten die Wiese an einigen Stellen wieder in Schlammlöcher und die Solomaschinen verließen nach Möglichkeit den Zeltplatz über einen Seitenweg, damit sie die Geländetauglichkeit ihrer Töfs nicht unter Beweis stellen mussten. Pünktlich als alles eingepackt und wir nass wahren, hörte auch der Regen auf.
 




 Home nach oben 


www.mfm1973.de