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Motorradfreunde Meerbusch Clubtour 2002 / www.mfm1973.de

MFM Club-Tour 2002 - 13.-15.09.2002
 
Das zweite Septemberwochenende stand ganz im Zeichen unserer diesjährigen Clubtour nach Schotten. Immerhin kamen mit Uli, Heidi, Werner, Ingrid, Günter, Michael, Dieter, Gaby, Siggi, Antje und mir ein ganz netter Haufen zusammen. Ich war erstmals mit neuer Sozia unterwegs - Jill passt endlich in den Helm! Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg zum Vogelsbergkreis in Hessen.

Meine Anfahrt über die Autobahn Freitag nachmittag war mehr als katastrophal, da ich als Ersthelfer einigen ziemlich mitgenommenen Motorradkumpeln wieder auf die Beine helfen musste. Der vorherige Stau tat sein übriges, so dass wir ziemlich abgekämpft nach 5 Stunden Fahrt um 20:30 Uhr eintrudelten. Trotz all dieser Umstände hatte Jill wirklich sehr gut durchgehalten. Einige Mitglieder waren schon am Donnerstag angereist und dementsprechend erholt und voller Tatendrang!

Am Samstagmorgen sollte es dann bereits um 9:00 Uhr losgehen zur großen Kurvenhatz mit dem Motoren-Museum Münch als Ziel - zu dieser Uhrzeit konnte ich mich dazu allerdings nicht so recht entschließen. Ich zog ein gemütliches Frühstück vor, um anschließend ausgeschlafen mit Jill auf dem geradesten Weg zum Museum zu fahren. Dieter muss schon morgens um 6 in voller Montur auf heißen Kohlen gesessen haben... ;-)

Nach dem gemeinsamen Erkunden der Motoren und alles was in diesem Museum so rumsteht und -hängt machten wir uns gemeinsam auf den Weg unseren Hunger im Bikerhaus zu stillen. Verbrauchte Kalorien müssen schließlich auf dem schnellsten Wege wieder zugeführt werden.

Uli hat dann eine sehr schöne Tour durch seine Heimat ausgearbeitet - musste aber dann mit dem rot/schwarzen-Gespann-Engel Siggi nach Haus gebracht werden - der BMW waren die Kurven wohl zu langweilig - sie streikte kurzerhand. Schließlich ist diese Gegend ja die Hausstrecke der BMW von Uli. In der Zeit machten wir anderen uns über Kaffee und Kuchen her (ja ja die Kalorien) - um danach dann gestärkt das neue Heim von Uli und Heidi zu erkunden. Auch hier durfte der Kaffee nicht fehlen!

Auf der Rückfahrt zum Hotel teilten sich dann unsere Wege - Siggi, Antje, Gaby, Jill und ich hatten uns vorgenommen die Rodelbahn direkt vor unserer Hoteltür zu testen, der Rest hatte noch nicht genug vom Kurvenflitzen. Allerdings klinkten sich Gaby und Antje aus - sie fungierten lieber als "Anfeuerungs-Cheerleader". Sie wollten wohl erst unsere Testfahrten abwarten??

Das Abendmahl war jetzt nicht mehr weit - ebenso die wohlverdiente Nachtruhe nach den allabendlichen Lügenmärchen und Benzingeschichten.

Nachdem sich dann am Sonntag morgen während des Frühstücks rumgesprochen hatte, das die Rodelbahn tauglich ist, wurde sie von allen mitgereisten Mopedbändigern ausgiebig getestet. Unfälle gab es keine - wenn man von dem lächerlichen Bremsversuch absehen will, den ich versuchte mit meinen Händen zu steuern. Denn aus den Kurven fliegen will ich mit dem Motorrad nicht - aber schon gar nicht mit einem Rodel!!!

Für die Rückfahrt wählte ich dann im Gegensatz zu den anderen die Autobahn - pünktlich um 14:30 Uhr konnte ich die Maus dann zu Hause absetzten und mich auf den wohlverdienten Weg nach Hause machen.

Es macht immer wieder Spaß - mit Moped und mit Rodel - und ich freue mich schon auf die nächste Tour - also: Fahre nie schneller als dein Schutzengel fliegen kann!!!!


Jörg




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