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Motorradfreunde Meerbusch Bergische Ori 2009 / www.mfm1973.de

Bergische Ori 2009
 
Die "BergOri" wie ich die "Bergische Ori" zukünftig nennen möchte, fand wieder am WE um den 1. August in Lantenbach statt. Die Wettervorhersage war in Ordnung und so waren wir schon am Freitag mit 9 Personen beim Grillen.
Die letzten Gäste kamen gegen 22 Uhr aus dem tiefen Hotzenwald.
Am Samstagmorgen wurde von Andreas, unseren Hunden und mir erst einmal der Aggerstausee getestet. Während wir noch den Frühstückskaffee auf der Gaststättenterrasse genossen, fuhren Holger mit Pia mit dem DR800-Endurogespann auf dem Parkplatz. Noch bevor Holger den Helm runter hatte, orderte er seinen ersten Cappuccino. Im Schlepp kamen Ralf und Claudia. Die vier gingen nach dem Kaffee ihre Zelte aufschlagen um rechtzeitig zur Fahrerbesprechung zurück zu sein.
Inzwischen trudelten die anderen Teilnehmer ein und bauten zum Teil die Zelte auf. Bei der Fahrerbesprechung gab es dann erst einmal viele ratlose Gesichter. Speziell bei den zahlreichen "Ersttätern". Auch als die Besprechung fast vorbei war, kamen noch einige Nachzügler, die dann auch ein Problem während der Fahrt bekamen. Sie hatten halt die mündlichen Hinweise nicht alle erhalten. Aber dafür kann man ja telefonisch nachfragen!

Dieses Jahr gab es im ersten Teil eine Bilderrallye von 26 km für alle Teilnehmer.
Die Hauptaufgabe war eine Pfeilskizze die für die Touristen nicht einfach und für Profis deutlich schwerer war. So musste ich gegen meinen festen Vorsatz doch einige Tipps geben, bis die verschiedenen Ausarbeitungen sich halbwegs ähnelten. Es sollten ja alle Teilnehmer wieder ankommen!
Eine Schwierigkeit war für die Profis das Abschätzen, ob das Wenden an einer geeigneten Stelle kürze als eine Alternativroute war. Diese Frage musste an zwei Stellen geklärt werden.
Als Zünglein an der Waage sollte eine Schätzung über den Anteil der Landstraßen herhalten, die im ersten Teil gefahren wurden. Diese Schätzung musste an der ZK abgegeben werden.

Zum Schluss waren alle so neugierig auf die Strecke, dass da auch mal ohne Bordkarte losgefahren wurde! Daher musste ich mich sputen, um nicht nach den Teilnehmern an der Stelle anzukommen, wo ich Fotos machen wollte.

Problem bereitete in ersten Teil nur ein Ortsdurchfahrtsschild auf das zugefahren, vor dem dann aber scharf links abgebogen wurde. Es fand sich unberechtigt auf 75% der Bordkarten wieder!

Die ZK wurde auf dem Gelände der P.A.D. in Meinerzhagen abgehalten. Die P.A.D. organisiert im Auftrag des DVR eine Sicherheitsinitiative für Biker namens "German Safety Tour" (www.german-safety-tour.de). Letztes Jahr durfte ich mit dieser Tour mehrere Tage auf Sardinien biken und Anette kennen lernen. Als ich Annette fragte, ob ich auf dem Gelände eine ZK einrichten dürfe, sagte sie spontan zu, opferte ihre Freizeit, bereitete Kaffee und half mit ihrer Tochter Nele der Gaby bei der Organisation und mit den Sachen aus, die ich noch im Gespann durch die Gegend fuhr.
Nochmals vielen Dank an Annette, Nele und der P.A.D.!

Beim Aufbruch von der ZK wollte dem Horst seine Guzzi nicht anspringen. Kurzerhand wurde die Italienerin in Warteposition gebracht und Horst fand für den Rest der Tour auf Stefans Suzuki eine Mitfahrgelegenheit. Abends hat das Mädel wieder genug Feuer um Horst in die Heimat zu tragen.

Nun wurde die Hauptaufgabe von den Fahrern angegangen. Die Touristen hatten Mühe mit einer Abzweigung, die erst beim zweiten Hinschauen als solche erkannt wurde. Dennoch haben alle den Weg zur DK gefunden.
Bei den Profis sorgte ein Ortsschild mit der Beschriftung "< Hardenberg >" und Die Aufgabe das "erste Zeichen" zu notieren für Differenzierung in der Auswertung.
Es gab keine weiteren Ausfälle und keine größeren Verirrungen. So waren alle rechtzeitig zum Essen zurück.
Auch die Auswertung ging schnell.

Zuletzt entschied häufig die dritte Aufgabe über die Position. Was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass Familien und Paare nicht so einfach zu trennen sind. ;o)

Als Annerkennung für die Teilnehmer, dass Sie nicht dem Trend folgend, Ausfahrten und geführte Touren bevorzugen, sondern den "steinigen Weg gehen" und sich selber mit Ihrer Fahrtroute beschäftigen gab es in diesem Jahr Steine als Trophäen.
- Für die Tagessiegerin einen Vogel auf einen Stein, weil Ihr ein "steiniger Weg" nichts ausmacht.
- Den Mitstreitern auf dem Treppchen ein Steinhaufen mit dem Spruch "Der Weg ist das Ziel".
- Dem letzten jeder Klasse zum Trost eine Tasse mit dem Spruch "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!"
  (Zwar kein Stein aber immerhin aus Mineralien und mit hohem Gebrauchswert)
- Und allen anderen einen Stein mit einem weisen Spruch.

So konnten diejenigen, die noch nach Hause fahren mussten, früh und mit ihren Preisen aufbrechen.
Für die anderen endete der Abend bei einem gemütlichen Plausch auf dem Campingplatz.
Am nächsten Morgen saßen wir gemütlich mit 11 Personen beim Frühstück zusammen, v erabredeten noch einige Termine und räumten gegen 11:30 Uhr den Platz um in kleineren Gruppen die Heimreise anzutreten.

Resümee:
- 12 Nennungen Profis (3 mit Beifahrer)
- 08 Nennungen Touristen (3 mit Beifahrer)
- 20 Nennungen gesamt
- 9 NEUE Teilnehmer auf 6 Fahrzeugen
- Die jüngste Teilnehmerin macht den 1. bei den Profis
- 1. und 3. Platz der Touristen gingen je an ein Pärchen (Gespanne) ohne Tourentrophy - Kenntnisse!
- Pro Nennung gab es einen Preis
- Eine Teilnehmerin hat sich entschlossen, dem BVDM beizutreten
- Viel Lob für die Veranstaltung. Wir danken den Teilnehmern hierfür und freuen uns auf 2010!





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